Frisches Trauma
Sturz oder Schlag mit Pulpaeröffnung — wenn die Pulpa noch lebt und nicht stark kontaminiert ist, ist Apexogenese die erste Wahl.
Wenn ein junger bleibender Zahn verletzt oder von Karies betroffen ist, aber die Pulpa noch lebt — vitalerhaltende Therapie ermöglicht weiteres Wurzelwachstum. Modern, biokeramisch, schonend.
Apexogenese ist eine vitalerhaltende Pulpatherapie bei jungen bleibenden Zähnen, deren Wurzelwachstum noch nicht abgeschlossen ist. Ziel ist, einen Teil der vitalen Pulpa zu erhalten — damit die Wurzel weiter wachsen und die Wurzelspitze sich physiologisch verschließen kann.
Statt das gesamte Pulpagewebe zu entfernen (klassische Wurzelbehandlung), entfernen wir nur den entzündeten oder verletzten Teil und decken das gesunde, verbleibende Pulpagewebe mit biokeramischen Materialien (Biodentine, MTA) ab.
Der entscheidende Vorteil: Der Zahn behält seine Vitalität, die Wurzelwand wird dicker und stabiler, die Wurzelspitze verschließt sich physiologisch — der Zahn hat die bestmöglichen Erhaltungschancen.
Die Apexogenese kommt nur in Frage, wenn die Pulpa noch lebt. Bei devitaler Pulpa ist die Apexifikation die richtige Wahl.
Sturz oder Schlag mit Pulpaeröffnung — wenn die Pulpa noch lebt und nicht stark kontaminiert ist, ist Apexogenese die erste Wahl.
Bei sehr tiefer Karies an einem jungen Zahn — wenn die Pulpa nur lokal entzündet ist, kann die gesunde Pulpa erhalten werden.
Bei Zähnen, deren Wurzelentwicklung noch nicht abgeschlossen ist (typischerweise 7–14 Jahre) — Erhalt der Vitalität ermöglicht weiteres Wachstum.
Was lange als Standard galt, ist heute überholt. Moderne biokeramische Materialien haben die Apexogenese revolutioniert.
Hochmoderne biokeramische Materialien — sie regen das verbleibende Pulpagewebe an, eine harte „Brücke" aus Tertiärdentin zu bilden. Das schützt die Pulpa langfristig.
Bakterienarmes Arbeitsfeld und maximale Vergrößerung — zwei zentrale Voraussetzungen für hohe Erfolgsraten.
Vollständige Blutstillung ist essentiell — nur dann kann die biokeramische Versiegelung sicher haften und das Pulpagewebe regenerieren.
Nicht jeder Zahn eignet sich. Wir prüfen die Vitalität präzise, beurteilen Trauma und Karieslokalisation kritisch — Erfolg hängt an der richtigen Patientenwahl.
Kälte-/Wärmetest, Klopf-Test, Röntgen. Bei Trauma-Folgen DVT zur Beurteilung der Wurzelstrukturen.
Schmerzfreies, bakterienarmes Arbeitsfeld — die Grundvoraussetzung für Erfolg.
Nur der entzündete oder verletzte Teil der Pulpa wird entfernt — meist die Kronenpulpa (Pulpotomie). Der Rest bleibt vital.
Mit Natriumhypochlorit wird die Wunde gespült und blutgestillt — wir warten, bis das Gewebe ruhig ist.
Schichtweise Auftragung von Biodentine oder MTA direkt auf das verbleibende vitale Pulpagewebe.
Definitive Versorgung des Zahnes. Nachkontrolle nach 3, 6 und 12 Monaten — wir prüfen Vitalität und Wurzelwachstum.
Mit Biodentine / MTA und mikroskopischer Durchführung.
Der Zahn behält Vitalität — Wurzelwachstum kann weitergehen.
Typisches Patientenalter mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum.
Apexogenese ist eine spezialisierte vitalerhaltende Therapie mit mikroskopischem Aufwand und hochwertigen biokeramischen Materialien. Sie wird als Privatleistung berechnet.
Die Investition lohnt sich: Der eigene Zahn kann sein Wurzelwachstum abschließen und über Jahrzehnte erhalten bleiben.
Wir besprechen die Gesamtkosten transparent vor Behandlungsbeginn.
Die häufigsten Fragen von Eltern und Patienten.
Eine vitalerhaltende Pulpatherapie bei jungen bleibenden Zähnen, deren Wurzelwachstum noch nicht abgeschlossen ist. Ziel: Erhalt eines Teils der vitalen Pulpa, damit die Wurzel weiterwachsen und die Wurzelspitze sich physiologisch verschließen kann.
Bei tiefer Karies oder Trauma an jungen bleibenden Zähnen mit vitaler Pulpa und nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum — meist bei Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren.
Bei der Apexifikation ist die Pulpa bereits tot — die Wurzelspitze wird künstlich mit MTA verschlossen. Bei der Apexogenese lebt die Pulpa noch — und kann die Wurzel selbst zu Ende wachsen lassen. Apexogenese ist immer die bessere Option, wenn die Pulpa noch vital ist.
Bei korrekter Indikation und mikroskopischer Durchführung mit Biokeramik liegt die Erfolgsrate bei 85–95 %. Wichtig sind frühe Diagnose, vollständige Blutungskontrolle und biokompatible Materialien.
In den meisten Fällen ja. Wir kontrollieren die Vitalität nach 3, 6 und 12 Monaten. Sollte die Pulpa doch absterben, ist eine spätere Wurzelkanalbehandlung problemlos möglich — der Zahn ist dann meist bereits ausgewachsen und stabil.
Die Kosten liegen meist zwischen 350 und 700 Euro. Wir erstellen vor Behandlungsbeginn einen transparenten Kostenvoranschlag.
Wenn die Vitalerhaltung nicht möglich ist, bieten wir Alternativen.
Wenn die Pulpa bereits abgestorben ist — MTA-Plug an der Wurzelspitze.
Mehr erfahren PrimärBei abgeschlossener Wurzelentwicklung.
Mehr erfahren DiagnostikBei Trauma-Befunden: Beurteilung der Wurzelstrukturen.
Mehr erfahren KosmetikFalls nach Trauma Verfärbung entsteht — den Zahn aufhellen.
Mehr erfahrenBei jungen bleibenden Zähnen zählt jede Stunde. Direkt buchbar — auch Notfalltermine möglich.